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Cramonshagen Landkreis Nordwestmecklenburg |
Gemeinde Lübstorf
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Der Bahnhof Spätestens im Jahr 2009 soll der
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Lübstorf als ursprüngliches
Bauerndorf liegt am Nordwestufer des Schweriner Außensees und an der
Eisenbahnstrecke
Schwerin- Bad Kleinen, sowie an der B 106 Schwerin – Wismar.
Die Landschaft wird geprägt durch Wälder entlang der Bundesstraße und die weiten
hügeligen Felder der Agrargemeinschaft Lübstorf e.G., denen die Sölle einen
besonderen Charakter verleihen. Alte Alleen verbinden den Ort mit den
Nachbargemeinden.
Die Infrastruktur stimmt, in Lübstorf gibt es eine Schule, eine
Kindertagesstätte, ein Einkaufszentrum ? mit Apotheke,
Blumenmarkt, Elektrofachgeschäft mit Postfiliale, einer Fleischerei mit Imbiss
und einem Einkaufsmarkt. Arzt und Zahnarzt praktizieren im Ort und ein
Hotel und Gaststätten sorgen sich um die Gäste.
Im Oktober 1994 eröffnete die Psychosomatische Fachklinik „ Schweriner See “ in
Lübstorf. Die Klinik bietet optimale Bedingungen für eine umfassende
Rehabilitation von Abhängigkeits- und psychosomatisch Kranken. Die idyllische
Lage am See ermöglicht Patienten und Gästen einen angenehmen Aufenthalt.
Lübstorf mit den Ortsteile Neu Lübstorf, Rugensee und Wiligrad hat 1.500
Einwohner (Stand 2003).
In Wiligrad ist das Schloss mit der Parkanlage ein Muss für jeden
Erholungssuchenden. Mieter im Schloss sind der Kunstverein und das Landesamt für
Boden- und Denkmalpflege.
Der Kunstverein Willigrad e.V. engagiert sich in der Kinder- und Jugendarbeit
durch Projekttage für Musik, Tanz und Bewegung und veranstaltet ständig
Ausstellungen mecklenburgischer, nationaler und internationaler Künstler.
Im Landschafts- und Naturschutzschutzgebiet Trebbow – Rugensee und am idyllisch
gelegenen gleichnamigen See finden wir den Ortsteil Rugensee. Seit 1993 fanden
zahlreiche Eigenheimbauer hier ein neues Zuhause.
Bürgermeister: Heinz
Schmidt, Telefon: 03867 / 530411,
Fax: 03867 / 530412
Sprechzeiten: Dienstag von 16:00 – 18:00 Uhr im
Gemeindebüro Lübstorf ( Bahnhofstraße 15 )
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Die Gemeinde Seehof liegt direkt am
Westufer des Schweriner Außensees mit einer malerischen, reizvollen
Uferlandschaft.
Zur Gemeinde gehört auch der Ortsteil Hundorf. Am 09. September 1171 wurde
Hundorf erstmalig erwähnt und ist damit älter als Seehof.
Am 17. November 1838 verlieh Großherzog Paul Friedrich von Mecklenburg einem
Erbzinsgut auf den damaligen Feldmarken von Wickendorf und Hundorf, die von
einem Eduard Weidemann bewirtschaftet wurden, den Namen Seehof.
Im Bereich von Seehof wurden Werkzeugscherben wie Pfeilspitzen, Bohrer,
Kratzer, Schaber, Beile und Meißel aus Feuer- Flint- und Kernsteine gefunden,
was auf einen alten Siedlungsplatz hinweist.
In den letzten Jahren entstanden in beiden Orten attraktive Baugebiete. Durch
Lückenbebauung wurde das Dorfbild abgerundet.
Heute leben in der Gemeinde Seehof 1004 Einwohner ( Stand November 1999 ).
In dem 1994 übergebenen Alten- und Pflegeheim stehen 80 Plätze zur Verfügung.
Zentrum des kulturellen Lebens ist das Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus mit
Jugendclub, in dem vielfältige Veranstaltungen stattfinden.
In dem direkt am Ufer des Schweriner Sees gelegenen 18 Hektar großen Ferienpark
können Gäste erholsame und erlebnisreiche Tage verbringen. Segelschule,
Tauchlehrgänge und Wasserski sind besonders bei Wassersportlern beliebt.
Im „Oberförster“, einem rustikalen Restaurant auf dem Campingplatz, werden zur
Krönung des Urlaubs kulinarische Höhepunkte angeboten.
Kleine Hotels und Pensionen sind ganzjährig für Erholungssuchende geöffnet.
In die nahe gelegene Landeshauptstadt Schwerin gibt es eine Stadtbusanbindung,
die besonders geeignet ist, die Sehenswürdigkeiten der alten Residenzstadt der
mecklenburgischen Herzöge zu besuchen. Bei jedem Wetter lohnt sich ein Ausflug
an die nur 30 km entfernte Ostseeküste mit den ältesten Seebädern Deutschlands.
Bürgermeisterin: Christiane
Schwonbeck
Telefon: 0385 / 5814539
Sprechzeiten: Mittwoch von 17.00- 18.00 Uhr im
Dorfgemeinschaftshaus Seehof
Wiligrad - Das Schloss Wiligrad
Das Schloss Wiligrad wurde in den
Jahren 1896 bis 1898 im Auftrage des Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg und
seiner Frau Elisabeth am Steilufer des Schweriner Sees, nahe Lübstorf, erbaut.
Es ist somit eines der jüngsten Schlösser in Mecklenburg Vorpommern. Von seinen
vielen Reisen brachte der Herzog eine Fülle von Geschenken und Andenken mit, die
das Schloss Wiligrad bis 1945 zu einer museale Stätte machten.
Das nach verschiedenen Achsen ausgerichtete Schloss ermöglichte über die
Hauptachse aus dem Salon und der Bibliothek der Herzogin, ehemals den Blick auf
die goldene Kuppel des Schweriner Schlosses.
Im ehemaligen „ Hospiz “, auch
Waldhaus genannt, befand sich in den zwanziger Jahren eine kirchliche „
Bauernhochschule “. Zum Schlosskomplex mit seinen Funktionsgebäuden gehört ein
Waldpark von 210 Hektar, der in den Jahren 1896 bis 1903 durch den Forstmeister
Ahrens im 10.000 Hektar großen Haushaltsforst angelegt wurde.
Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges war Wiligrad in herzoglichem Besitz.
1945 übergab General Montgomery die besetzten Gebiete an die Rote Armee.
Diese richtete zunächst ein Typhuslazarett ein, später wohnten Flüchtlinge hier.
Von 1948 bis 1951 hatte die Landesparteischule der SED „ August Bebel “ ihren
Sitz dort, die von einer Weiterbildungseinrichtung für medizinisches
Polizeipersonal abgelöst wurde.
Bis 1990 beherbergten die Gebäude eine Aus- und Weiterbildungsstätte der
Polizei.
1991 gründeten Künstler im Schloss Wiligrad den „Kunstverein Wiligrad“. Dieser
beschäftigt sich hauptsächlich mit kunstpädagogischer Arbeit. Die
Kinderkunstausstellung „Punkt, Punkt, Komma, Strich bildet hierbei jährlich den
Höhepunkt.
Künstler aus dem In- und Ausland stellen in der Galerie, im Foyer und im
Schlosspark ihre Arbeiten aus.
Konzerte, Liederabende, Vorträge und Autorenlesungen, Schlossführungen sowie
Wanderungen auf dem Friedrich – Franz – Weg sind weitere attraktive Angebote.
Als das Land Mecklenburg – Vorpommern Eigentümer des Schlosses wurde, zog als
zweiter Mieter das Landesamt für Boden- und Denkmalpflege dort ein.

das Schloss Wiligrad
wohnen am Schloss
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Die urwüchsige Landschaft
kann auf Rad- und Wanderwegen erkundet werden.
Im
Landschaftspark Klein Trebbow
finden Sie zu jeder
Jahreszeit Erholung.
In den zahlreichen Hotels und
Pensionen, auf dem
Campingplatz Seehof und in den Privatquartieren wird man Sie
herzlich willkommen heißen.
Das Naturschutzgebiet „
Dambecker Seen “
Die Einwohner des
idyllisch gelegenen Ortes
Drispeth wissen um die Kostbarkeiten vor ihrer
Haustür. Die Dambecker Seen liegen nahe an Drispeth, einem Ortsteil der Gemeinde
Zickhusen. Sie sind seit 1949 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. 1967 erfolgte
eine Vergrößerung des Naturschutzgebietes auf 204 ha. Seit 1992 gilt das
Gewässer als Europäisches Naturschutzgebiet. Außerdem sind die Dambecker Seen
das größte Naturschutzgebiet in Nordwestmecklenburg. Um die Schönheit und
Einzigartigkeit des angrenzenden Landschaftsschutzgebietes zu erhalten, ließ die
Gemeinde Zickhusen in Drispeth einen Teich sanieren, in der Straße zum Dambecker
See eine Trockenmauer aufsetzen und an der Dorfstraße Rotdornbäume pflanzen.
Wanderwege laden Naturfreunde ein, die Schönheit und Ruhe zu genießen. Das
Naturschutzgebiet mit seinen teilweise breiten Schilfröhrichten, Mooren,
Feuchtwiesen, Wäldern und die alte bäuerliche Kulturlandschaft sind geeignete
Lebensräume für zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten.
Viele bestandsgefährdete und vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Seeadler,
Kranich, Rohrdommel, Bartmeise und Fischotter haben hier noch ihr Domizil.
Seltene Pflanzen wie Sonnentau, Wollgräser, Sumpfporst, Königs- und Rippenfarn
können ebenfalls hier entdeckt werden.
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