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Leukämie
auch Fälle beim Fernseh- und
Rundfunksender
Schwerin-Zippendorf ?
Leukämie (Blutkrebs) ist eine Blutkrankheit mit sehr oft tödlichem Ausgang.
Wer einmal im Krankenhaus auf einer Leukämiestation war, wird diese sicher immer
in Erinnerung behalten.
In der heutigen Zeit gerät diese Krankheit zunehmend in die Schlagzeilen.
Es wird vermutet, dass u. a. mit einer steigenden Belastung durch
elektromagnetische Wechselwirkungen, auch die Krebserkrankungen zunehmen
Einige Personen, die am Fernsehsender Schwerin-Zippendorf beschäftigt waren
und dort über einen längeren Zeitraum gearbeitet haben, sind
an Leukämie erkrankt.
Leider ist
mein Schulfreund, er war auch hier tätig, 1997 an dieser
Krankheit
verstorben.
Ein anderer ist seit 1997 Leukämiepatient, arbeitsunfähig und in Behandlung.
Berichtigung: Auch - dieser - ist am 21. 10. 2001
an Leukämie
in Hamburg verstorben.
Beide arbeiteten betriebsbedingt
bei voller Leistung unmittelbar an 10 kW-Sendeendeinrichtungen.
Ich vermute, dass hier mit ihrer Tätigkeit die Ursachen dieser Erkrankung gelegt
wurden.
Unmittelbar vor den geöffneten Stahlschränken der Röhren-Leistungsendstufen
wurden regelmäßig Mess-
und Wartungsarbeiten durchgeführt. Wurde auch hier, wie bei vielen anderen
Röhren eine Röntgenstrahlung frei?
Wie hoch war diese und erfolgte so regelmäßig eine Ganzkörperbestrahlung des
Wartungspersonals?
So ist die Erkrankung an Krebs und Leukämie verständlich.
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Die Schranktüren betätigten beim Öffnen einen Schalter, der die Sendeendstufen
automatisch abschalten würde.
Warum wurde dieser Schalter mit einem Stecker überbrückt?
Waren die Stahlschränke nicht auch dazu da, um die Röntgenstrahlung fern zu
halten?
Zudem wurde diese Leistungsendstufe probeweise auch ohne Antenne (Anpassung)
hochgefahren.
Ich möchte an Hand einer Übersicht darlegen, wie viele solcher Erkrankungen es
in diesem Bereich gegeben hat.
Ich bitte um Infos aus dem ehemaligen, bzw. jetzigen
Mitarbeiterbereich des Rundfunk- und Fernsehsenders Zippendorf und Wöbbelin.
Alle Mitteilungen werden auf Wunsch auch vertraulich behandelt.
Da ich in den vergangenen Stationen meiner Tätigkeit selber im Fachbereich
Sendeeinrichtungen an elektromagnetischen Verträglichkeitsuntersuchungen
gearbeitet habe, möchte ich hier einen Beitrag bringen.
Es geht nicht um Ansprüche der Betroffenen oder Hinterbliebenen.
Wer die Sendung „Report“ - am 29.01.01 um 21.00 Uhr vom ARD, oder „Panorama“
am 01.02.01 um 21.45 Uhr ebenfalls ARD gesehen hat, wird spätestens jetzt
erkennen müssen, dass es in Deutschland keine Entschädigungen in diesem
Zusammenhang gibt.
Berichtigung:
Seit Juni 2001 sollen die Strahlenopfer, die als Wartungspersonal der Bundeswehr
an Radaranlagen gearbeitet hatten, entschädigt werden. Nur leider leben nun
viele der betroffenen nicht mehr.
Berichtigung:
Stand 01 / 2002 -
fällt die zugesagte Entschädigung aus?
Wer die Sendung "Report" vom ARD - 20.15 Uhr - am
07.01.02
gesehen hat, kann sich seine Meinung machen. |
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